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Freie Hansestadt, Titel

Die Schlachte
Die Schlachte

Seit dem Mittelalter bemühte sich Bremen um die Anerkennung seiner Unabhängigkeit, Durch Jahrhunderte wurde die statische Freiheit jedoch von den Landesherrn, den Erzbischöfen bestritten. Erst 1646 gelang es den Kaiser trotz der Einsprüche des Erzbischofs und der Kurfürsten zur Zustimmung zu bewegen. Kaiser Ferdinand der Dritte stellte am 01.06.1646 in Linz das sogenannte »Linzer Diplom« aus, das die Reichsunmittelbarkeit Bremens offiziell anerkannte.

Von den Gegnern Bremens, vor allem Schweden, wurde die Unabhängigkeit jedoch nicht anerkannt, was in der Folgezeit zu schwierigen Rechtsverhältnissen und Gefährdungen führte. Bei der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 wurde der Rechtsstand der Hansestädte bekräftigt. Bremen, Hamburg und Lübeck kammen im September 1806 überein, in Zukunft statt des Titels »Kaiserl. Feie Reichs- und Hansestadt« die Bezeichnung Freie Hansestadt zu führen.

Nach der Aufhebung Selbstständigkeit in der Franzosenzeit wurde dieser Titel wieder aufgenommen. Nur Hamburg beschränkte sich auf die Bezeichnung »Freie Stadt Hamburg«. Um sich jedoch in der Folgezeit gegenüber dem Deutschen Reich besser profitieren zu können, nahm Hamburg 1819 den alten Titel wieder auf, in der Abänderung in »freie und Hansestadt«. Dabei kann die wörtliche Rückübersetzung aus der französischen Formulierung »ville libre et hanseatique« eine Rolle gespielt haben